Leben mit Histaminintoleranz
Vermutet hatte ich es schon lange-neben meiner Laktoseintoleranz muss noch etwas anderes meine Befindlichkeit stören. Als der Arzt mir die Histamin-Intoleranz bestätigte, war ich erst mal erleichtert. Endlich haben meine Beschwerden einen Namen. Doch, was heisst dies nun? Meine Internetsuche hat eine grosse Liste von unverträglichen Lebensmitteln ausgespuckt. Nun war ich erst mal ratlos. Wie soll ich das mit meinem Berufsleben in Einklang bringen. Ich esse vier Mal die Woche in einer Mensa. Guter Rat war teuer. Die meisten Menus dort enthalten entweder Käse, Tomaten oder ganz sicher Geschmacksverstärker. Also führt der Weg zum Salatbuffet. Da hat es doch viele Salate, die ich essen darf. Apfelessig für das Dressing kann ich mir ja mitbringen. Eine Sättigungsbeilage wie Kartoffeln oder Teigwaren hat es meistens auch zur Auswahl. Schwieriger wird es mit den Proteinen. Soja geht leider gar nicht ebenso wenig wie Käse und sonstige Milchprodukte. Fleisch und Fisch je nach Zubereitungsart.
Zuhause kocht jeweils mein Mann. Er hat sich tapfer der neuen Herausforderung gestellt und kocht für mich histaminarme, laktosefreie Menus.
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